Pflanzung der 'Goldenen Ouvertüre'
Eine große Sinfonie in vielfältigem Grün aber auch farbenfrohem Blütenreichtum ist erklärtes Ziel der Landesgartenschau Ansfelden.
Dies spiegelt sich in den unterschiedlichen Staudenpflanzungen wider. Wichtig ist der international renommierten Staudenplanerin Petra Pelz aus Magdeburg (DE) dabei eine große Vielfalt und ein harmonischer Aufbau der Pflanzung. Pflanzen mit ihren spezifischen Eigenschaften, wie Farbe, Formen und Strukturen werden bewusst eingesetzt. Mit ihren spezifischen Charakter schaffen sie unterschiedliche Stimmung im Beet und spiegeln verschiedene musikalische Themen wider:
'Goldene Ouvertüre'
Die 'Goldene Ouvertüre' am Eingang der Gartenschau bildet den Auftakt. Die symetrisch geschwungene Pflanzfläche enthält eine Pflanzung in warmen strahlenden Gelbtönen und leuchtet dem Besucher schon von Weitem entgegen. Leitstaude ist Stipa gigantea, das im Hochsommer golden leuchtet. Die kleine Königskerze, Wolfsmilch, Sonnenbräute, Anemonen und der Purpursonnenhut runden die Pflanzung ab, und bringen die Besucher mit ihrer ganzjährigen Blütenzeit immer wieder zum Staunen.Die Romantische
Die Romantische (4. Sinfonie Bruckners) ist ein Zusammenspiel von Pflanzen mit zarten, schleierhaften Strukturen, wie Molinia, Montbretien, Präriekerze und Gaura. Das Miteinander verschiedenster Strukturen schafft Kontraste und sorgt für Spannung im Beet.Das Streichquartett
Das Grundgerüst im Streichquartett besteht aus vier verschiedenen Gräsern. Sie thematisieren unterschiedliche Beete. Das Reitgras, die Rutenhirse, das Lampenputzergras und das Diamantgras bringen Leichtigkeit ins Beet.
Naturklänge
Natürlicher Anmut ist Leitbild der Naturklänge. So fügen sich die blühenden Halbschatten- und Schattenstauden in weiß und hellgelb gekonnt in den bestehenden Baumbewuchs des alten Gamsbachbettes ein. Gleichzeitig schaffen sie Kontrast zu den schönen Blättern der Blattschmuckpflanzen wie Hosta, Farnen und Schattengräsern.