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OÖ Riesenkürbis 'Julia' erreichte 370 kg
Treffen der Gigangten auf der OÖ Landesgartenschau Ansfelden Bei strahlendem Sonnenschein stellten sich vergangenen Sonntag 15 Kürbiszüchterinnen und Züchter aus ganz Oberösterreich mit über 20 Kürbissen zur Wahl zum OÖ Riesenkürbis. Der Gewinnerkürbis heißt Julia und erreichte unglaubliche 370 kg. Damit ist er der schwerste jemals in Oberösterreich gewogene Kürbis. Karl Forster, ein Spezialist in Sachen Kürbis, hat diesen am Gelände der OÖ Landesgartenschau gezogen. Platz 2 geht an Karl Blaimschein aus St. Marien mit 224 kg, gefolgt von Gottfried Kaar aus Lasberg auf Platz 3 mit 140 kg.
Zahlreiche Besucher ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen und staunten über die gigantischen Kürbisse. Der momentane Österreich-Rekord liegt bei 447 kg. Atlantik gigant heißt die Kürbissorte aus Nordamerika und ist, was viele Besucher überraschte, nicht nur sehr groß sondern auch schmackhaft.


Schlussakkord auf der 'Sinfonie in Grün'
Die Gartenschau spielt auch am letzten Wochenende noch mal so richtig auf. Am Sonntag-Vormittag erklingen jazzige Rhythmen von der Band jazzMeBlue. Sie bieten fein gestrickten Jazz, Barmusik und Unterhaltung zum Mitswingen oder einfach Zurücklehnen und Lauschen.
Die Gruppe Cerumen entführt am Sonntag ab 13 Uhr zu einer musikalischen Reise quer durch alle Kontinente. Kulinarisch geht es im Landschaftslabor Gemüse & Genuss zur Sache. Der Verein Eferdinger Landl Erdäpfel feiert am Samstag und Sonntag das Erdäpfelfest.
Ponyreiten, Tierefüttern und Austoben am Flussspielplatz steht für alle Kinder an beiden Wochenendtagen am Programm. Am Samstag lädt der Clown Bonifazius um 14 und 15.30 Uhr zum letzten Mal auf die Linz-AG Kinderbühne.
Abschiednehmen heißt es dann am Sonntag ab 14.30 Uhr bei der offiziellen Abschlussfeier. Der Biogärtner Karl Ploberger führt durchs Programm und lässt das 171 Tage lange Gartenfest nochmals Revue passieren. Die Trachtenkapelle Haid, die Werksmusik Nettingsdorf und der Musikverein Ansfelden sorgen für den musikalischen Ausklang beim Schlussfest der ‚Sinfonie in Grün’. Mit hunderten Luftballons verabschiedet sich die Gartenschau Ansfelden 2011 von ihren Gästen.


Eine nachhaltige Gartenschau
Ein halbes Jahr voller Blüten-, Musik- und Gartengenuss liegt hinter uns. Mehr als 250.000 Menschen haben in den sechs Monaten die Landesgartenschau besucht. Wir schauen zurück auf ein eindrucksvolles Natur- und Gartenerlebnis, bei dem sich auch die heimischen Gärtner, Floristen und Landschaftsgestalter publikumswirksam präsentierten. Für Ansfelden und insbesondere die Schulen der grünen Berufe Ritzlhof hat die Gartenschau einen nachhaltigen Nutzen: der Kremspark bleibt als öffentlicher Park der Stadt Ansfelden, die Themengärten bleiben als Praxisgelände der Schulen auch für die Allgemeinheit zugänglich. Das Gelände, von der renaturierten Krems bis zum Klangvulkan, lädt auch zukünftig Gartenliebhaber und Erholungssuchende zum Besuch ein. Die ‚Sinfonie in Grün‘ klingt somit in den kommenden Jahren weiter.
Die Frage, was bleibt, wird detailliert in unserem neuen Parkplan beantwortet und auf der Rückseite gibt es einen Rückblick auf die Gartenschau. Der Plan ist am Stadtamt Ansfelden und im Büro der Gartenschau gratis erhältlich.

Impressum:
Landesgartenschau Ansfelden GmbH Kremstalstraße 127, 4053 Haid Telefon: 07229/81253 gartenschau(at)ansfelden2011.at
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