Eine „Sinfonie in Grün" entsteht
Baubeginn bei der OÖ Landesgartenschau Ansfelden 2011
1. April 2009: Zeitgerecht zum Start in den Frühling beginnen die ersten Bauarbeiten zur OÖ Landesgartenschau Ansfelden 2011 in Ritzlhof. Der Kremspark ist der erste von drei Bauabschnitten des insgesamt 19,5 ha großen Ausstellungsgeländes. Der Gestaltungsraum von ca. 20 ha ist einer der größten, die jemals in OÖ angeboten werden!
Der Park führt am Kremsufer entlang und vermittelt die Spannung zwischen Natur und moderner Freizeitanlage. Eine ganz wesentliche Rolle dabei spielt die Renaturierung der Krems und des Gamsbaches, die das zukünftige Naherholungsgebiet nachhaltig aufwertet.
Besonders wichtig ist der Stadt Ansfelden und dem Land Oberösterreich die Nachnutzung des Geländes. So bleibt der Kremspark auch nach der Gartenschau als Naherholungsgebiet erhalten. Es werden auch Grillplätze überlegt. Ein großer Kinderspielplatz macht ihn insbesonders für Familien mit Kindern attraktiv. Während der Gartenschau teilt sich dieser Park in einen eintrittspflichtigen und einen öffentlich-zugänglichen Bereich auf. Das für Jugendliche geplante Angebot, ein Funcourt, ein Beachvolleyballplatz usw. liegt außerhalb des eintrittspflichtigen Geländes und kann bereits ab Frühjahr 2011 in vollem Umfang von allen genutzt werden.
„Mir liegt besonders am Herzen, dass die Ansfeldnerinnen und Ansfeldner eine Freude mit dem neu geschaffenen Park haben", unterstreicht der Bürgermeister von Ansfelden Walter Ernhard.
Der Kremspark liegt direkt am regional wichtigen Kremstalradweg. Damit ist der Park nicht nur für die AnsfeldnerInnen, sondern auch für die Bevölkerung der gesamten Region leicht erreichbar: sie alle können den attraktiven Freizeitpark genießen.
Aber nicht nur baulich bekommt die Gartenschau immer mehr Konturen. „Sinfonie in Grün" ist das Gartenschau-Motto unter dem Blütenzauber, inspirierende Gartenideen und Attraktionen für groß und klein entstehen. Bürgermeister Walter Ernhard und dem Aufsichtsrat ist es wichtig, dass ein starker Bezug zum Standort Ansfelden geschaffen wird. „Die Gartenschau soll einen ortspezifischen Charakter bekommen und damit unverwechselbar sein", setzt sich der Geschäftsführer DI Christoph Hauser als Ziel. Das Motto schafft Verbindungen zu Anton Bruckner, dem großen Sohn der Stadt Ansfelden, und zum Schulstandort Ritzlhof, wo die „Schulen der grünen Berufe" zu Hause sind. Anton Bruckner wurde als Komponist vor allem durch seine Sinfonien bekannt - nun entsteht in seinem Geburtsort eine „Sinfonie in Grün". Die Berufs- und Fachschulen in Ritzlhof sind wichtige Partner im gesamten Projekt der Landesgartenschau. Sie bieten mit der inhaltlichen Ausrichtung auf den Gartenbau eine wesentliche, bundeslandweit einzigartige Fachkompetenz und treffen damit auch den immer stärker werdenden Trend des „Gartelns".
Der Entwurf zum Corporate Design, der im Zuge eines Wettbewerbes ermittelt wurde, setzt das Gartenschau-Motto „Sinfonie in Grün" prägnant um. Zu den Beurteilungskriterien zählten der thematische Bezug, die Kreativleistung und die Wirtschaftlichkeit. Nach diesen Kriterien wählte die Jury einstimmig den Vorschlag der Agentur „Creativbüro Matern". Mag. Günther Matern und Katja Jegorow-Matern verbildlichen mit ihrer Lösung ausgezeichnet das Motto der Gartenschau. Die ein „Blumencello" spielende Dame wirkt sympathisch und macht neugierig auf mehr. Damit wirbt sie ausgezeichnet für die OÖ. Landesgartenschau Ansfelden 2011.